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Gesunde Ernährung von Hund und Katze

Ernährung ist ein wesentlicher Baustein zur Erhaltung der Gesundheit. Dies gilt für Mensch und Tier. In Bezug auf die menschliche Ernährung ist schon lange bekannt, dass frische Zutaten und eine abwechslungsreiche Zusammensetzung eine zentrale Rolle spielen. Betrachten wir die Ernährung von unseren Haustieren, ergibt sich häufig ein ganz anderes Bild. Insbesondere die Fütterung von Hunden und Katzen wird dem Anspruch der Ernährungswissenschaft nicht gerecht.  

 

Fertigfutter

Hunde und Katzen werden in den meisten Fällen mit sogenanntem Fertigfutter ernährt, also Dosen- und Trockenfutter. Die Futterhersteller vermitteln den Eindruck, dass es sich um sorgfältig ausgewählte Zutaten handelt, die eine ausgewogene, gesunde Ernährung unserer Tiere gewährleisten sollen. Doch zum einen ist nicht immer nachvollziehbar, welche Bestandteile sich hinter Begriffen wie „tierische Nebenprodukte“ verbergen. Zum anderen werden viele Substanzen wie Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren bei der Herstellung zerstört.  

Würden wir Menschen uns täglich von Tütensuppen oder Konserven ernähren, wäre unsere Gesundheit auf Dauer gefährdet. So verhält es sich auch bei Hunden und Katzen: viele sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Allergien, chronische Hauterkrankungen, Krebs und Autoimmunerkrankungen haben drastisch zugenommen.  

 

B.A.R.F. - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

Artgerechte und gesunde Ernährung für Hunde und Katzen lässt sich mit Rohfütterung bzw. Frischfütterung erreichen. Dabei spielen nicht nur die gesundheitlichen Aspekte eine wichtige Rolle, sondern auch die Tatsache, dass Hunden und Katzen als Fleischfresser ihrem natürlichen Bedürfnis nach Zerlegen und Kauen bei der Nahrungsaufnahme nachgehen können. Zahnstein kann gar nicht erst auftreten, bestehender Zahnstein verschwindet und absurde Produkte wie Hundezahnpasta und –zahnbürsten werden überflüssig.  

Auch andere positive Veränderungen lassen sich oft nach einigen Wochen Rohfütterung feststellen. Das Fell wird glänzender, der Körpergeruch insbesondere von Hunden ist nicht mehr so intensiv. Die Kotmengen werden kleiner, da die Tiere nicht mehr so viele Ballaststoffe in Form von Getreide aufnehmen, die sie als Fleischfresser nicht entsprechend verdauen können. Auch chronische Erkrankungen können sich bessern und es ist häufig zu beobachten, dass rohernährte Tiere weniger unter Parasitenbefall leiden.  

 

Die Futterumstellung

Die Umstellung auf Rohfütterung ist einfacher als es zunächst scheinen mag. Wie mit vielen anderen Dingen ist es in erster Linie eine Gewöhnungssache. Es gibt ein paar Aspekte zu beachten, wie das Alter des Tieres, seinen Gesundheitszustand und die ausreichende Versorgung mit den notwendigen Nährstoffen. Es gibt Hunde, die mit der Verdauung von rohem Fleisch (anfangs) Probleme haben, darauf sollte man Rücksicht nehmen und das Fleisch dann kochen oder überbrühen. Ich berate Sie gern bei allen Fragen zur Rohfütterung und bei der Erstellung eines Futterplanes für Ihr Tier.  

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