Homöopathie ist mehr als eine Ergänzung oder Unterstützung zu anderen (schulmedizinischen) Heilverfahren. Die Anwendungsbereiche homöopathischer Behandlungen sind weitreichend.
Homöopathie als ganzheitliche und tiefgreifende Heilmethode hat sich insbesondere bei der Behandlung von chronischen Krankheiten (wie zum Beispiel Allergien, Krebs, Hufrehe, Chronisch obstruktive Bronchitis, Katzenschnupfen, Herzerkrankungen, Epilepsie) bewährt. Häufig lassen sich auch dann noch Fortschritte und sogar Heilung bewirken, wenn beispielsweise schulmedizinische Therapien ihre Grenzen erreicht haben. Ist die Krankheit zu weit fortgeschritten und/oder die Lebenskraft des Patienten bereits zu geschwächt, um geheilt werden zu können, verschafft eine homöopathische Behandlung zumindest Linderung der Beschwerden.
Akute Erkrankungen wie beispielsweise Bindehautentzündung, Durchfall, Erkältung lassen sich homöopathisch schnell und wirkungsvoll behandeln. Manchmal kann man geradezu zusehen, wie es dem Patienten innerhalb kurzer Zeit zunehmend besser geht.
Auch in Situationen, die eine Erste-Hilfe-Maßnahme erfordern, ist ein homöopathisches Arzneimittel sinnvoll und hilfreich. Es hilft dem Organismus, die eigene Lebensenergie zur Heilung der Verletzung zu mobilisieren. Selbstverständlich müssen Art und Ausmaß der Verletzungen beurteilt und Risiken abgewogen werden. Allem voran muss die Frage geklärt sein, wie lebensgefährlich eine Situation ist und wie schnell geeignete Maßnahmen wirksam werden müssen.
Als ganzheitliche Therapie, die auch auf die Seele wirkt, hilft Homöopathie vor allem bei traumatischen Ursachen von Verhaltensproblemen. Hier kann es sinnvoll sein, eine homöopathische Behandlung zusätzlich oder auch alternativ zu verhaltenstherapeutischen Maßnahmen einzusetzen.
Im Anschluß an Operationen fördert eine homöopathische Arznei die Heilung und hilft den Schock des Eingriffs und eventuelle Schmerzen zu lindern.